Beitrag zum Thema: Tierheilpraktiker oder Tierarzt?

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Für jeden Tierliebhaber ist es mit das Schlimmste, das passieren kann: Das eigene, geliebte Tier wird krank. Egal ob Katze oder Hund – jeden Tierbesitzer trifft es hart. Oftmals ist es schwierig, überhaupt herauszufinden, woran es dem eigenen Tier fehlt. Hinzu kommt, dass man nicht weiß, wie schwerwiegend das Tier erkrankt ist. Für viele ist oftmals der Tierarzt der erste bekannte Fachmann. Auch wenn viele Menschen ihrem Tier gerne helfen möchten, zögern sie, da sie beim Tierarzt hohe Kosten erwarten werden. Das kann sich nicht jeder Tierbesitzer ständig leisten, egal wie sehr er sein Tier liebt.

Tierheilpraktiker behandelt ganzheitlich

Eine gute Möglichkeit in diesen Situationen stellt der Weg zum Tielheilpraktiker dar. Gerade bei unterschiedlichen Stoffwechselerkrankungen und leicht- bis mittelschweren Krankheiten ist er ein kompetenter Ansprechpartner und kann schnell Hilfe in der Not anbieten. Im Folgenden soll genauer erklärt werden, welche Aufgabenbereiche Tierarzt und Tierheilpraktiker besitzen und warum beide Berufe wichtig für die Gesundheit Ihrer Tiere sind.

Beitrag zum Thema: Tierheilpraktiker oder Tierarzt?

Der Tierarzt

Tierärzte werden auch als Veterinärmediziner bezeichnet. Über einen Hochschulabschluss erlangen sie eine staatlich anerkannte Erlaubnis zur medizinischen Betreuung und Behandlung von Tieren. Nach ihrem Studium können sie neben der Arbeit in einer niedergelassenen Praxis oder Tierklinik auch in der Forschung tätig sein. Nicht jeder Tierarzt muss einen Doktortitel besitzen. Dieser kann durch eine wissenschaftliche Arbeit zum Beispiel während des Studiums erworben werden. Er sagt aber nichts über die Qualität und Fähigkeiten des Tierarztes aus. Die Tätigkeiten des Tierarztes richten sich vor allem nach den zu behandelnden Tieren. Auf dem Land gibt es Großtierpraxen, die überwiegend Nutztiere in der Landwirtschaft behandeln. In den Städten überwiegen Kleintierpraxen, die sich mit der Behandlung von Heimtieren, wie Katzen, Hunden, Nagetieren und Vögeln befassen. Außerdem gibt es noch spezialisierte Praxen und Tierkliniken. In diesen arbeiten auch Fachärzte, wie Chirurgen, Pathologen und Orthopäden. Das System gleicht dem der Humanmedizin im normalen Krankenhaus, nur eben für Tiere. Dort findet man ebenfalls Labordiagnostik und weitere hochmoderne diagnostische Verfahren, wie das MRT, CT oder die Doppler-Sonografie.

Tierärzte werden gebraucht

Tierärzte erheben für ihre Leistungen sogenannte Honorare von den Tierbesitzern. Diese sind in einem Mindestsatz gesetzlich festgelegt, wodurch die Behandlung eines schwer kranken Tieres für den Tierbesitzer sehr teuer werden kann. Zudem verschreiben Tierärzte ihren Patienten häufig Medikamente. Das kann für Sie als Tierbesitzer schon mal zum Problem werden, da einige Medikamente schwierig zu verabreichen sind. In einigen Fällen wird man außerdem nicht ausreichend über die Behandlung aufgeklärt. Wozu sind die Tabletten? Wie verabreiche ich sie am einfachsten? Gibt es Nebenwirkungen, die auftreten können? Dies sind alles Fragen, die oftmals bei Tierarztbesuchen offen bleiben. Hinzu muss man sagen, dass nicht bei jeder Erkrankung eine medikamentöse Behandlung notwendig ist. Trotzdem sind bestimmte Besuche beim Tierarzt absolut notwendig. Dazu gehören beispielsweise Kastrationen, Operationen oder die Behandlung wirklich schwer erkrankter Tiere. In solchen Fällen kann oftmals nur noch die altbekannte „Schulmedizin“ der Tierärzte helfen.

Der Tierheilpraktiker

Tierheilpraktiker Katzen und Hunde bei Allergien, Würmern, Zecken, Milben, Hotspots, Futterunverträglichkeit etc„Tierheilpraktiker“ ist eine an sich nicht gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung für jemanden, der Tiere kurativ behandelt. Es ist keine Zulassungsvoraussetzung notwendig. Aus diesem Grund kann die Qualität der Tierheilpraktiker stark variieren. Dazu gibt es enge rechtliche Vorschriften für Tierheilpraktiker. Sie dürfen zum Beispiel keine Medikamente verschreiben. Allerdings gehören Medikamente auch nicht zur Behandlungsmethode eines Tierheilpraktikers. Die Ansätze zur Behandlung eines Tieres unterscheiden sich von Tierarzt und Tierheilpraktiker grundlegend. Ich als Tierheilpraktiker versuche Ihr Tier ganzheitlich zu behandeln. Es steht nicht die Krankheit an sich im Vordergrund, wie es in der Schulmedizin beim Tierarzt der Fall ist. Es geht um Ihr Tier als Individuum. Über gezielte Reizsetzung werden die Selbstheilungskräfte des Körpers stimuliert, sodass es zu Genesung kommt – ganz ohne die Verabreichung chemischer Medikamente.

Homöopathie oder Pflanzenheilkunde

Dieses Verfahren wird als Alternativmedizin bezeichnet. Dazu gehören zum Beispiel die Homoöpathie und die Pflanzenheilkunde, die Sie vielleicht vom Menschen kennen. In der Homöopathie werden die vorliegenden Symptome genauestens untersucht. In Form von Globuli kann dem Tier der Wirkstoff sehr einfach verabreicht werden. Bei den Wirkstoffen handelt es sich um niedrig konzentrierte Substanzen. Diese würden hochkonzentriert die gleichen Symptome hervorrufen wie die, die Ihr Tier hat. Aufgrund der extrem niedrigen Dosierung wirken sie aber heilend. Denn einer der Hauptgrundsätze der Homöopathie lautet: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“. In der Pflanzenheilkunde werden Krankheiten auf pflanzlicher Basis behandelt. Das erfolgt mithilfe von sogenannten Heilpflanzen. Diese sind oftmals auch Grundlage für Medikamente, die den Wirkstoff der Pflanzen beinhalten. Über diesen Weg können Erkrankungen und Schmerzen sehr gut behandelt werden, ohne dem Tier chemisch hergestellte Medikamente zu verabreichen.

Stoffwechselerkrankungen natürlich behandeln

Vor allem Stoffwechselerkrankungen lassen sich hervorragend alternativ behandeln. Dazu gehören beispielsweise: Durchfälle, Allergien, extremer Juckreiz, Übergewicht, Knochenerkrankungen, Probleme mit der Verdauung und der Niere. Tierheilpraktiker können solche Krankheiten schonender und auf einem natürlicheren Weg behandeln als Tierärzte. Ein Beispiel: Bei Allergien wird vom Tierarzt häufig eine Kortisonsalbe verschrieben, die das Symptom unterdrückt. Wie viele andere Medikamente, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Oftmals weiß man als Tierbesitzer dann nicht, welche Symptome nun den Nebenwirkungen zuzuordnen sind. Die Sorge um den eigenen Liebling wächst. Der Tierheilpraktiker kann die Allergie ganzheitlich behandeln, ganz auf natürlichem Wege. Nebenwirkungen sind dabei sehr selten.

Wohin zuerst: Zum Tierarzt oder doch eher zum Tierheilpraktiker?

Wie oben beschrieben ist der Tierarzt für einige Menschen immer noch der bekannte Fachmann. Aus diesem Grund ist für viele der Tierarzt die erste Anlaufstelle, wenn ihr Tier erkrankt ist. Eine besser Möglichkeit ist es stattdessen zu dem Tierheilpraktiker Ihres Vertrauens zu gehen. Dieser wird Sie dann zum Tierarzt verweisen, wenn er an seine Grenzen stößt. Ein Besuch beim Tierheilpraktiker ist nicht nur wesentlich günstiger, Sie werden auch ausführlich betreut werden. An erster Stelle steht eine ganzheitliche Untersuchung Ihrer Katze/ Ihres Hundes. Dabei gehe ich als Tierheilpraktiker intensiv auf die Krankengeschichte Ihres Tieres und seine momentanen Symptome ein. So erlangen Sie als Tierbesitzer ein genaues Verständnis von dem, was Ihrem Tier fehlt. Ihrem Liebling wird so zunächst eine natürliche, ganzheitliche und zielführende Behandlung ermöglicht – und das ganz ohne chemische Medikation. Gerade bei Durchfallerkrankungen, Ernährungsproblemen und Allergien kann Ihnen der Besuch beim Tierheilpraktiker umfassend weiterhelfen. Vor allem länger andauerende Probleme können langfristig gut und schonend behandelt werden. In diesem Zusammenhang mein Rat als Tierheilpraktiker: Bieten Sie Ihrem Tier nie Diätfutter an. Auch der Mensch bekommt bei einer Leber- oder Niereninsuffizienz keine Diätnahrung. Häufig sind die Konsequenzen für Sie als Besitzer schlecht absehbar.

Sollte Ihr Tier aber wirklich sehr schwerwiegend krank sein und tatsächlich Medikamente oder eine Labordiagnostik benötigen, werden Sie zum Tierarzt weitergeleitet. Dieser wird dann alle notwendigen Schritte einleiten, um Ihrem Tier zu helfen. Dies ist auch bei diversen Knochenbrüchen der Fall, wo man auf eine Röntgendiagnostik angewiesen ist. Für solche Behandlungen sollten Sie sich im Klaren sein, dass die Kosten dementsprechend hoch sein werden. Dieser Schritt ist aber wie gesagt bei zahlreichen Erkrankungen umgänglich und vor allem bei Stoffwechselkrankheiten (z.B. Ernährung) nicht notwendig. Beim direkten Weg zum Tierheilpraktiker können Sie sich und Ihrem Liebling viel Stress und Kosten ersparen.

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